Blended Coaching: Wie Trainer:innen und Coaches digital durchstarten, ohne das Menschliche zu verlieren

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Am 23. September haben wir mit Potenziale GmbH zur Online-Veranstaltung „Blended Coaching – Wie du als Trainer auch digital durchstartest“ eingeladen. Die zentrale Botschaft kam gleich zu Beginn: Es geht nicht darum, Coaching und Training komplett zu digitalisieren. Qualität entsteht weiterhin durch die Begegnung von Mensch zu Mensch. Gleichzeitig wollen Fach- und Führungskräfte heute zeitlich und örtlich flexibel lernen, und Unternehmen können nicht jede Übungseinheit zum Stundensatz eines Coaches bezahlen. Genau hier setzt Blended Coaching an.

Die Idee: persönliches Coaching plus digitale Bausteine

Wie das in der Praxis aussieht, zeigte ein anschauliches Beispiel: Eine Führungskraft bucht ein Coaching, weil sie nicht Nein sagen kann. Im Coaching wird das Thema erkannt. Das Üben passiert dann digital, zum Beispiel mit einem Fokus-Training „Nein sagen“, als eine Art Hausaufgabe bis zur nächsten Sitzung. Im nächsten Termin wird das Gelernte gemeinsam vertieft. Das macht die Arbeit verbindlicher, und die teure Coaching-Zeit wird dort eingesetzt, wo sie am meisten bewirkt, nämlich im persönlichen Transfer auf den Alltag

Das Besondere daran: Trainer:innen müssen dafür nicht selbst zu Produktentwickler:innen werden, um diese vertiefende Wirkung zu erzielen. Im Kooperationsangebot von Potenziale gibt es auch kein Abo und keine Mindestabnahme. Man bucht genau das, was der Kunde braucht, und zwar erst dann, wenn es im Prozess sinnvoll ist.

Ein Blick auf die Lernplattform

In einer Live-Demo wurde das Fokus-Training „Lösungsorientiert handeln“ vorgestellt. Es besteht aus kurzen Kapiteln von 10 bis 15 Minuten mit hochwertig produzierten Videos, in denen Moderator:in und Expert:in miteinander im Dialog sind. Dazu kommen kurze Wissenstests, vertiefende Inhalte und Methoden wie die Five-Why- oder die Disney-Methode.

Rund gemacht wird das Angebot durch die sogenannten SkillBoost Agents: speziell trainierte KI-Agenten, die jeweils einen konkreten Teilaspekt von Führung unterstützen, etwa die Eröffnung in ein Kritikgespräch, offene Fragen stellen, oder eine Situation reframen. Durch das wiederholte Üben wird Fortschritt messbar, und genau das fordern Personalentwicklung und Geschäftsführung immer häufiger.

Datenschutz und Vertrauen

Ein Thema zog sich durch die ganze Diskussion: Vertrauen. Plattform und KI werden bei deutschen Anbietern in Deutschland gehostet, DSGVO-konform und ohne Zugriff auf das offene Internet. Auf die eigenen Ergebnisse haben nur die Lernenden selbst Zugriff, Vorgesetzte sehen nichts. Und ganz wichtig für alle Trainer:innen und Coaches in der Kooperation: Der Kunde bleibt immer der Kunde des Trainers; das ist auch vertraglich geregelt.

Auch das geistige Eigentum wurde offen besprochen. Trainings, die gemeinsam entwickelt werden, gehören beiden Seiten. Trainer:innen werden in den Videos als Expert:innen sichtbar und verdienen mit, wenn andere Kooperationspartner die Inhalte weiterverkaufen. Und wertvolles Wissen aus Jahrzehnten, das oft ungenutzt in alten PowerPoint-Folien schlummert, bekommt so ein neues Leben.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Mehr Wirksamkeit: Teilnehmende kommen besser vorbereitet ins Coaching. Im Coaching wird somit mehr Tiefe erreicht,
  • Flexibleres Design: Bausteine kommen nur dazu, wenn sie wirklich passen.
  • Zusätzliche Einnahmen: ohne eigene Investition, dazu Zugang zu neuen, digitalen Aufträgen.
  • Besserer Praxistransfer: Üben genau dann, wenn es gebraucht wird.
  • Weniger Abwesenheit: kurze Lerneinheiten statt zwei Tage Seminar.
  • Stärkere Kundenbindung: Die Erfahrung zeigt, dass Trainer:innen danach eher mehr gebucht werden als weniger.
  • Und: Du nimmst zu Deiner Qualität weitere Qualität für Deine Kunden hinzu. Konzept und Umsetzung wurden in 2025 mit dem Europäischen Trainingspreis und 2026 mit dem delina Award ausgezeichnet.

Fazit

Ein inspirierender Vormittag mit vielen Praxisbeispielen und einem offenen Austausch. Blended Coaching ersetzt Trainer:innen nicht, es macht ihre Arbeit wertvoller. Du hast den Termin verpasst oder möchtest tiefer einsteigen? Melde dich gerne bei uns, wir organisieren gern einen weiteren Termin oder ein persönliches Gespräch.

 

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Wenn aus einer Idee echte Innovation wird

2 Min.

Wie sortiert man tausende gebrauchte LEGO-Steine automatisiert zurück in vollständige Sets? Was zunächst nach einer überschaubaren Aufgabe klingt, wird schnell zu einer ziemlich komplexen Mischung aus Mechanik, Software, künstlicher Intelligenz und jeder Menge Tüftelei.

Genau darum ging es bei unserer Veranstaltung „Die LEGO-Sortiermaschine – Innovation hautnah erleben“ gemeinsam mit reBricker im Rahmen von „Kapital trifft Innovation“.

In bewusst kleiner Runde erhielten die Teilnehmer einen direkten Blick hinter die Kulissen des Entwicklungsprojekts. Dabei ging es nicht nur darum, die fertige Lösung zu präsentieren. Viel spannender war der Weg dorthin.

Ausprobieren, scheitern, verbessern

reBricker zeigte offen, welche technischen Herausforderungen bei der Entwicklung einer automatisierten LEGO-Sortiermaschine entstehen. Von der Hardware und Mechanik über die Software bis hin zur eigens entwickelten KI zur Erkennung der unterschiedlichen Steine wurde deutlich, wie viele Komponenten zuverlässig zusammenspielen müssen. Besonders interessant waren dabei die Erfahrungen aus dem Entwicklungsprozess:

  • Welche Ideen funktionierten in der Theorie, aber nicht in der Praxis?
  • Welche Ansätze wurden wieder verworfen?
  • Und welche Lösungen haben sich nach zahlreichen Tests schließlich bewährt?

Gerade dieser offene Umgang mit Umwegen und Fehlversuchen machte greifbar, wie Innovation tatsächlich entsteht: selten geradlinig, dafür mit viel Ausdauer, technischem Know-how und der Bereitschaft, immer wieder neu zu denken. Neben der technischen Entwicklung spielte auch die wirtschaftliche Perspektive eine wichtige Rolle. Denn eine funktionierende Maschine allein macht noch kein erfolgreiches Produkt.

Gemeinsam wurde deshalb auch darüber gesprochen, wie sich eine solche Innovation vermarkten lässt, welche Zielgruppen dafür infrage kommen und wie aus einer technischen Idee ein tragfähiges Geschäftsmodell entstehen kann.

In der anschließenden Diskussion nutzten die Teilnehmer die kleine Runde für zahlreiche Fragen und konnten genau bei den Themen tiefer einsteigen, die für sie besonders interessant waren. So entwickelte sich schnell ein offener Austausch zwischen Technik, Unternehmertum und Vermarktung.

Innovation zum Anfassen

Der Abend hat einmal mehr gezeigt: Innovation beginnt häufig mit einer vermeintlich einfachen Frage – und wird spannend, sobald man versucht, sie wirklich zu lösen. Vielen Dank an reBricker für den offenen Einblick in die Entwicklung und an alle Teilnehmer für die Fragen, Perspektiven und den persönlichen Austausch.

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Konzerne planen KI. Familienunternehmen machen einfach.

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Wenn über Künstliche Intelligenz gesprochen wird, entsteht schnell ein bestimmtes Bild: Die großen Konzerne mit riesigen IT-Abteilungen, hohen Innovationsbudgets und eigenen KI-Teams geben das Tempo vor. Unsere Erfahrung bei 2be zeigt allerdings häufig etwas anderes: Gerade Familienunternehmen und der Mittelstand haben bei KI einen entscheidenden Vorteil: kurze Wege.

Wo in großen Organisationen zunächst Fachabteilungen, IT, Datenschutz, Einkauf und verschiedene Entscheidungsebenen eingebunden werden müssen, sitzen im Familienunternehmen die entscheidenden Personen häufig direkt an einem Tisch. Eine Idee am Montag. Ein erster Test am Mittwoch. Eine Entscheidung am Freitag.

Natürlich läuft es nicht immer ganz so schnell. 😉 Aber genau diese Mentalität kann bei der Einführung von KI zum echten Wettbewerbsvorteil werden.

Warum Familienunternehmen bei KI Tempo machen können

  1. Entscheidungen werden schneller getroffen: Kurze Entscheidungswege ermöglichen es, neue Werkzeuge zunächst im kleinen Rahmen auszuprobieren, statt monatelang über theoretische Szenarien zu diskutieren.
  2. Der Nutzen steht vor dem Hype: Viele mittelständische Unternehmen interessieren sich nicht dafür, KI einzusetzen, weil man das jetzt eben macht. Entscheidend ist eine viel bodenständigere Frage: Was bringt uns das konkret? Kann KI beispielsweise Routineaufgaben reduzieren? Den Vertrieb unterstützen? Angebote schneller vorbereiten? Wissen im Unternehmen besser verfügbar machen? Meetings dokumentieren oder Prozesse effizienter gestalten?
  3. Familienunternehmen denken langfristig: Gerade inhabergeführte Unternehmen planen häufig nicht nur bis zum nächsten Quartal. Investitionen sollen das Unternehmen auch in fünf, zehn oder zwanzig Jahren noch voranbringen. KI wird damit nicht zum kurzfristigen Trendthema, sondern zu einem möglichen Baustein der langfristigen Unternehmensentwicklung.

Trotzdem gilt: KI ist kein Selbstläufer, bestehende Prozesse müssen hinterfragt werden, Mitarbeitende müssen verstehen warum neue Werkzeuge eingeführt werden und wie sie damit arbeiten können. Datenschutz, Verantwortlichkeiten und Qualität müssen geklärt sein. Nicht alles, was mit KI möglich ist, ist automatisch sinnvoll.

Deshalb starten wir bei KI-Projekten am liebsten nicht mit der Frage: „Welche KI sollen wir kaufen?“ sondern mit einer ganz anderen: „Welches Problem möchten wir eigentlich lösen?“

Denn die spannendsten KI-Projekte beginnen selten mit einer Software oder einem Tool. Sie beginnen mit einer ganz konkreten Herausforderung aus dem Unternehmensalltag. Genau darin liegt aus unserer Sicht eine große Chance für den Mittelstand: Unternehmensgröße allein ist im KI-Zeitalter kein Wettbewerbsvorteil. Geschwindigkeit, Mut und Lernbereitschaft können deutlich wichtiger sein.

Oder ganz 2be-typisch gesagt: Nicht ewig über KI reden. Ausprobieren. Lernen. Besser machen. 🙂

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Wir haben kein Content-Problem. Wir haben ein Gleichklang-Problem.

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Noch nie war es so einfach, Content zu produzieren. Ein paar Stichpunkte, ein guter Prompt und wenige Sekunden später steht der erste LinkedIn-Beitrag. Der Newsletter folgt direkt danach, aus dem gleichen Inhalt entsteht noch ein Blogartikel und das passende Bild lässt sich natürlich ebenfalls mit KI generieren. Praktisch? Absolut.

Wir bei 2be nutzen KI selbst täglich und möchten auf viele dieser Möglichkeiten nicht mehr verzichten. Sie hilft uns beim Recherchieren, Strukturieren, Formulieren, Visualisieren und Weiterdenken. Doch je einfacher die Content-Produktion wird, desto deutlicher zeigt sich auch die andere Seite der Entwicklung: Wir produzieren immer mehr – und vieles davon sieht und klingt zunehmend gleich.

Wenn plötzlich jeder zum Content-Produzenten wird

Generative KI hat die Einstiegshürde für gute Kommunikation enorm gesenkt. Für einen ersten brauchbaren Text braucht es heute nicht mehr zwingend mehrere Stunden. Auch ein professionell wirkendes Bild erfordert weder Fotoshooting noch jahrelange Erfahrung mit Photoshop. Das eröffnet Unternehmen enorme Möglichkeiten und vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen können dadurch regelmäßig Inhalte veröffentlichen, Ideen schneller testen und vorhandenes Fachwissen mit deutlich weniger Aufwand sichtbar machen.

Das Problem beginnt allerdings dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug, sondern als Ideengeber für alles eingesetzt wird.

„Schreib mir einen LinkedIn-Beitrag über Digitalisierung.“
„Erstelle ein modernes Bild zum Thema Innovation.“
„Nenne mir fünf Vorteile von KI im Mittelstand.“

Das Ergebnis ist häufig vollkommen in Ordnung. Und genau das ist das Problem. Denn tausende andere Menschen können dieselben Fragen stellen und bekommen ähnlich aufgebaute Antworten. Der KI-Gleichklang ist inzwischen nicht nur lesbar, sondern sichtbar: Wer regelmäßig durch LinkedIn, Instagram oder Unternehmensblogs scrollt, erkennt mittlerweile bestimmte Muster.

Bei Texten sind es die bekannten Einstiege, kurzen Absätze, Dreier-Aufzählungen, fünf Learnings, rhetorischen Fragen und großen Erkenntnisse am Ende.

Doch zunehmend zeigt sich derselbe Effekt auch bei Bildern und Grafiken. Bestimmte Illustrationsstile tauchen immer wieder auf. Menschen stehen vor leuchtenden Interfaces. Gehirne werden mit digitalen Netzwerken kombiniert. Glühbirnen symbolisieren Innovation. Raketen stehen für Wachstum. Dazu kommen ähnliche Icons, Farbverläufe, Lichtstimmungen und Gestaltungselemente.

Natürlich ist daran zunächst nichts falsch. Aber wenn zehn Unternehmen dieselben visuellen Codes verwenden, schaut alles irgendwann gleich aus, nichts sticht mehr hervor, die Fakten stehen alle drauf ja,  aber der Witz und die Individualität geht verloren.

Was bei Texten als sprachlicher Gleichklang beginnt, kann sich also schnell auf den gesamten Markenauftritt übertragen und spätestens dann wird aus einem praktischen KI-Werkzeug ein Markenproblem.

Perfekt gestaltet und trotzdem vergessen

Generative KI ist hervorragend darin, aus bestehenden Mustern neue Inhalte zu erzeugen. Genau deshalb entstehen schnell Ergebnisse, die professionell aussehen und sich professionell lesen.

Doch professionell bedeutet nicht automatisch unverwechselbar, ein perfekt formulierter Beitrag kann trotzdem nach wenigen Sekunden vergessen sein. Ein technisch beeindruckendes KI-Bild kann trotzdem aussehen wie hundert andere Bilder im Feed und eine sauber gestaltete Kampagne kann trotzdem keinerlei Verbindung zur eigenen Marke herstellen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr nur: „Können wir diesen Content mit KI erstellen?“ sondern: „Warum sollte dieser Content eindeutig von uns kommen?“

Eine Marke braucht mehr als einen guten Prompt

Für Markenkommunikation wird diese Aussage immer wichtiger, denn eine Marke entsteht nicht dadurch, dass jedes einzelne Element perfekt aussieht. Sie entsteht durch Wiedererkennbarkeit, Persönlichkeit und Konsequenz.

  • Wie sprechen wir?
  • Welche Themen beschäftigen uns?
  • Welche Meinung vertreten wir?
  • Welche Geschichten können nur wir erzählen?
  • Wie sehen unsere Bilder aus?
  • Welche Farben, Formen, Perspektiven und Gestaltungselemente gehören zu uns?
  • Und ganz entscheidend: Was machen wir bewusst anders?

Genau hier stößt der einfache Standard-Prompt an seine Grenzen. Wer KI lediglich auffordert, etwas „modern“, „professionell“, „innovativ“ oder „hochwertig“ zu gestalten, bekommt häufig genau das, was diese Begriffe im Durchschnitt bedeuten. Für eine starke Marke reicht Durchschnitt aber nicht.

Die spannendsten Inhalte liegen meistens schon im Unternehmen und sie müssen für guten Content meist gar nicht ständig neue Themen erfinden, die interessanteren Geschichten liegen häufig direkt vor ihnen. Ein Kundengespräch, das völlig anders verlief als erwartet. Ein Projekt, bei dem der ursprüngliche Plan nicht funktioniertierte. Eine Diskussion im Team. Eine Entscheidung, die zunächst niemand treffen wollte. Eine Entwicklung in der eigenen Branche, bei der man anderer Meinung ist. Oder eine Lösung, die technisch vielleicht unspektakulär aussieht, beim Kunden aber ein echtes Problem beseitigt.

Das sind Inhalte, die eine KI nicht einfach selbst erfinden sollte denn sie entstehen aus Erfahrung und genau diese Erfahrung macht Unternehmen unterscheidbar.

KI sollte Persönlichkeit verstärken – nicht ersetzen, für uns liegt darin eine der spannendsten Aufgaben beim Einsatz von KI in Marketing und Kommunikation.

Ein Geschäftsführer kann seine Gedanken zu einer Branchenentwicklung einsprechen und KI hilft dabei, daraus einen strukturierten Beitrag zu entwickeln. Ein Vertriebsmitarbeiter bringt Erfahrungen aus Kundengesprächen ein und KI unterstützt bei der Formulierung. Ein Marketingteam kann mit KI unterschiedliche Varianten einer Idee entwickeln, ohne jedes Mal bei null anzufangen.

Und auch bei Bildern kann KI hervorragende Dienste leisten – wenn sie mit einer klaren Bildsprache, einem definierten Corporate Design und einer eigenen kreativen Idee kombiniert wird.

Dann lautet der Prompt eben nicht: „Erstelle ein innovatives Bild zum Thema Digitalisierung.“ sondern die Idee, Perspektive und Gestaltung kommen zuerst von uns und dann hilft KI uns bei der Umsetzung. Das ist ein entscheidender Unterschied.

Von „Was sollen wir posten?“ zu „Was haben wir zu sagen?“

Vielleicht müssen wir deshalb auch unsere Redaktionsplanung verändern. Statt jede Woche zu überlegen: „Was könnten wir posten?“ könnten Unternehmen häufiger fragen: „Was haben wir erlebt, gelernt oder beobachtet, das für andere interessant sein könnte?“ oder: „Wozu haben wir eine Meinung?“

Plötzlich verändert sich die Rolle von KI: Sie muss nicht mehr das Thema, die Aussage, den Text und das Bild erfinden, sondern sie wird zum Sparringspartner. Sie hilft dabei, vorhandenes Wissen besser zu nutzen, Ideen weiterzuentwickeln und Inhalte effizienter umzusetzen.

Der Mensch liefert Erfahrung, Haltung und Persönlichkeit. Die KI hilft, daraus Kommunikation zu machen.

Weniger KI-Einheitsbrei, mehr Marke

Je besser KI-Systeme werden, desto schwieriger wird es vermutlich, allein durch technisch perfekten Content aufzufallen. Perfekte Texte werden normal. Gute Bilder werden normal. Professionelle Videos werden einfacher.

Und genau deshalb werden andere Dinge wertvoller: Ideen. Haltung. Erfahrung. Humor. Persönlichkeit. Ecken und Kanten. Kurz gesagt: alles, was eine Marke unverwechselbar macht.

Für Unternehmen bedeutet das nicht, auf KI zu verzichten. Ganz im Gegenteil, wer die neuen Werkzeuge sinnvoll einsetzt, kann schneller und effizienter kommunizieren als je zuvor, nur sollte am Ende nicht die KI bestimmen, wie eine Marke klingt und aussieht.

Wir haben kein Content-Problem. Wir haben zunehmend ein Gleichklang-Problem und die Lösung kann deshalb nicht sein, einfach noch mehr Content zu produzieren. Die bessere Frage lautet: Was können wir erzählen, zeigen oder sagen, das nicht genauso gut von jedem anderen Unternehmen kommen könnte?

Wir sollten die KI deshalb künftig weniger fragen: „Was soll ich posten?“ und ihr häufiger sagen: „Das ist unsere Idee. Das ist unsere Erfahrung. Das ist unsere Haltung. Hilf uns, daraus etwas Gutes zu machen.“

Denn KI kann Content produzieren. Eine unverwechselbare Marke müssen wir immer noch selbst daraus machen.

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Customer Experience, KI und neue Impulse: 2be bei infinit.cx in München

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Ein Tag voller neuer Impulse, spannender Gespräche und frischer Ideen: Gemeinsam mit mehreren Partnern war Matthias beim 2. Beratertag der Detecon von infinit.cx in München dabei. Im Mittelpunkt stand die Frage, die aktuell viele Unternehmen beschäftigt: Wie lässt sich Kundenkommunikation künftig intelligenter, effizienter und gleichzeitig persönlicher gestalten?

Die Erwartungen von Kundinnen und Kunden verändern sich rasant. Kommunikation soll schnell, individuell, kanalübergreifend und möglichst unkompliziert funktionieren. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Prozesse effizienter zu gestalten, Mitarbeitende zu entlasten und neue Technologien sinnvoll in bestehende Strukturen zu integrieren.

Genau an dieser Schnittstelle treffen Customer Experience, moderne Kommunikationsplattformen und Künstliche Intelligenz aufeinander. Beim Beratertag wurde deutlich: Es geht längst nicht mehr darum, einzelne Tools isoliert einzusetzen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Technologie, Prozessen, Daten, Strategie und den Menschen, die damit arbeiten.

Moderne Kommunikationsplattformen und Agentic AI im Fokus

Mit umfassender Produktexpertise und jahrelanger Hands-on-Erfahrung unterstützt infinit.cx Unternehmen dabei, das Potenzial moderner Kommunikationslösungen auszuschöpfen. Im Fokus stehen dabei unter anderem Plattformen wie Genesys und Sprinklr sowie Agentic-AI-Lösungen von Parloa und Cognigy.

Die spannenden Fragen dahinter: Wo kann KI Kundenkommunikation tatsächlich verbessern? Welche Prozesse lassen sich intelligent automatisieren? Wie können Unternehmen schneller reagieren, ohne an persönlicher Nähe zu verlieren? Und wie müssen bestehende Abläufe gestaltet sein, damit neue Technologien überhaupt ihre Wirkung entfalten können?

Gerade bei Agentic AI zeigt sich, wie stark sich Kundenservice und Kommunikation in den kommenden Jahren verändern könnten. KI-Systeme entwickeln sich zunehmend von reinen Assistenzlösungen hin zu Systemen, die Aufgaben selbstständig bearbeiten, Entscheidungen vorbereiten und komplexe Prozesse begleiten können.

Workshops, Austausch und neue Lösungsansätze

Gemeinsam mit zahlreichen Moderatoren, Experten und Partnern entstanden in München intensive Diskussionen, neue Perspektiven und konkrete Lösungsansätze. Dabei ging es nicht nur um den aktuellen Stand der Technik, sondern vor allem um die Frage, welche Themen für Unternehmen in den kommenden Monaten und Jahren wirklich relevant werden. Einige der entstandenen Ansätze haben das Potenzial, weit über einzelne Projekte hinauszuwirken. Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden – aber so viel ist sicher: Hier sind spannende Ideen in Bewegung gekommen.

Eine zentrale Erkenntnis, die auch sehr gut zu unserer Arbeit bei 2be passt: Neue Technologien entfalten ihren Wert nicht automatisch. Eine KI-Lösung macht noch keinen intelligenten Prozess. Eine neue Plattform verbessert nicht automatisch die Kundenkommunikation. Und ein modernes Tool löst keine strukturellen Probleme, wenn Prozesse, Verantwortlichkeiten und Ziele nicht klar definiert sind.

Der 2. Beratertag in München hat gezeigt, wie wertvoll offener Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Partnern und Perspektiven ist. Wenn technologische Expertise, strategisches Denken und praktische Erfahrung zusammenkommen, entstehen Lösungen, die Unternehmen tatsächlich weiterbringen können. Ein herzliches Dankeschön an Thomas Denk, Markus Lill, Kai Nörtemann, Evelyn van Haastert-Heine und das gesamte Team von infinit.cx sowie an alle Beteiligten für die hervorragende Organisation, die spannenden Workshops und den offenen Austausch.

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Canva oder InDesign? Der Nachbericht

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Braucht es heute überhaupt noch Adobe InDesign oder reicht Canva für professionelle Designprojekte aus? Genau dieser Frage widmete sich unser Workshop „Adobe trifft Canva – Welche Lizenz brauche ich noch?“. Die Antwort fiel – wenig überraschend – differenzierter aus als viele erwartet hatten.

Was als klassischer Fachvortrag geplant war, entwickelte sich schnell zu einem offenen Erfahrungsaustausch zwischen professionellen Designern, Marketingverantwortlichen, Canva-Anwendern und Experten für Barrierefreiheit. Genau dieser Mix machte den Nachmittag besonders spannend: Unterschiedliche Perspektiven trafen aufeinander, Erfahrungen wurden geteilt und viele bestehende Annahmen hinterfragt.

Affinity sorgt für die größte Überraschung

Eines der Highlights des Workshops war die Integration von Affinity in Canva. Vielen Teilnehmern war nicht bewusst, dass Canva die komplette Affinity-Suite übernommen hat und diese inzwischen ohne zusätzliche Kosten innerhalb eines Canva-Abonnements genutzt werden kann.

Damit steht Anwendern plötzlich ein professionelles Werkzeug für Vektorgrafiken, Bildbearbeitung und Layout zur Verfügung, das die bisherigen Grenzen von Canva deutlich erweitert. Für viele Teilnehmer war dies die überraschendste Erkenntnis des gesamten Workshops.

Canva überzeugt bei Zusammenarbeit und Geschwindigkeit

Besonders intensiv wurde über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert.

Anhand realer Kundenprojekte wurde gezeigt, wie mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten können – Designer, Texter, Fotografen, Marketingverantwortliche und sogar Kunden. Gerade bei Gemeindebriefen, Geschäftsberichten oder Newslettern entstehen dadurch enorme Zeitvorteile.

Die Praxisbeispiele zeigten deutlich:

  • mehrere Beteiligte arbeiten gleichzeitig am selben Dokument
  • deutlich kürzere Abstimmungsprozesse
  • weniger Korrekturschleifen
  • höhere Identifikation aller Projektbeteiligten
  • termingerechte Druckabgaben

Gleichzeitig wurde klar: Kollaboration funktioniert nur mit klar definierten Rollen und einer abschließenden Qualitätskontrolle.

Ihr wollt noch tiefer einsteigen? Dann merkt euch schon jetzt den 8. September 2026 vor.

„Adobe trifft Canva – Teil 2“ zeigen wir, wie beide Programme im Unternehmensalltag optimal zusammenspielen – von professionellen Workflows über KI-Unterstützung bis hin zu Corporate Design und effizienter Teamarbeit. Hier gehts zur Anmeldung: Adobe trifft Canva – Teil 2

Typografie bleibt die Paradedisziplin von Adobe InDesign

Während Canva bei Geschwindigkeit punktet, bleibt Adobe InDesign weiterhin der Maßstab für anspruchsvolle Typografie. Professionelle Satzarbeiten mit exakten Abständen, sauberem Blocksatz, automatischer Silbentrennung oder komplexen typografischen Regeln lassen sich nach wie vor nur mit InDesign zuverlässig umsetzen.

Die Teilnehmer waren sich deshalb schnell einig: Wer regelmäßig Magazine, Bücher oder hochwertige Druckprodukte gestaltet, wird auf InDesign weiterhin nicht verzichten können. Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war der Vergleich klassischer Layoutfunktionen.

Diskutiert wurden unter anderem:

  • Musterseiten
  • automatische Seitenzahlen
  • Textverkettungen
  • Doppelseiten
  • Inhaltsverzeichnisse
  • automatisierte Layout-Prozesse

Zwar existieren mittlerweile zahlreiche Workarounds innerhalb von Canva, beispielsweise über Vorlagen, Brand Kits oder KI-gestützte PDF-Importe, dennoch erreicht Canva hier noch nicht den Funktionsumfang von Adobe InDesign.

Druckqualität überzeugt auch in Canva

Ein häufig diskutiertes Vorurteil konnte ebenfalls entkräftet werden:  Canva erzeugt inzwischen druckfähige PDFs inklusive Schnittzugaben und CMYK-Ausgabe. Zwar stehen nicht sämtliche Farbprofile zur Verfügung, die Praxiserfahrungen der vergangenen Jahre zeigen jedoch, dass sich mit Canva sehr gute Druckergebnisse erzielen lassen – insbesondere im Digitaldruck.

Die Empfehlung der Runde lautete dennoch eindeutig: Vor anspruchsvollen Druckproduktionen sollte die Farbverwaltung immer gemeinsam mit der jeweiligen Druckerei abgestimmt werden.

Ein Thema entwickelte sich während der Diskussion fast von selbst zum Schwerpunkt einer möglichen Folgeveranstaltung: Barrierefreiheit. Mehrere Experten aus diesem Bereich diskutierten die Möglichkeiten und Grenzen beider Programme.

Während Canva bereits erste Funktionen wie Alternativtexte oder dekorative Kennzeichnungen bietet, besteht sowohl bei Canva als auch bei Adobe noch erheblicher Optimierungsbedarf, wenn vollständig barrierefreie PDF- oder HTML-Dokumente erstellt werden sollen. Gerade hier wünschen sich viele Teilnehmer eine vertiefende Veranstaltung mit konkreten Praxisbeispielen.

Canva oder Adobe? Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Der wohl wichtigste Erkenntnisgewinn des Nachmittags war, dass es keinen eindeutigen Gewinner gibt.

Canva überzeugt überall dort, wo Geschwindigkeit, Zusammenarbeit, einfache Bedienung und wirtschaftliche Prozesse gefragt sind. Adobe InDesign bleibt hingegen die erste Wahl, wenn höchste Ansprüche an Typografie, komplexe Layouts oder automatisierte Druckproduktionen gestellt werden. Beide Werkzeuge ergänzen sich heute deutlich stärker, als viele zunächst vermuten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die spannenden Diskussionen, die zahlreichen Praxisbeispiele und den offenen Erfahrungsaustausch.

Die große Resonanz zeigt uns, dass dieses Thema viele Unternehmen aktuell beschäftigt. Deshalb wird die Reihe fortgesetzt. Besonders häufig gewünscht wurden vertiefende Workshops zu den Themen Barrierefreiheit, Affinity sowie KI-gestützte Design-Workflows.

Wir freuen uns bereits auf die nächste Veranstaltung und den weiteren Austausch mit euch.

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Zwischen Hype, Headlines und Realität – KI im Vertrieb

2 Min.

Ob neue Features bei OpenAI, Diskussionen rund um Google oder die neuesten Updates bei Microsoft – gefühlt kommt jede Woche ein neues Tool, das „alles verändert“. Und trotzdem hören wir in Gesprächen immer wieder denselben Satz:

 „Klingt spannend – aber wie setzen wir das jetzt konkret bei uns ein?“

Genau da liegt gerade die größte Lücke.

Zwischen Tool-Flut und echter Umsetzung

Auf der einen Seite: richtig starke KI-Lösungen mit riesigem Potenzial. Auf der anderen Seite: Unternehmen, die ausprobieren, testen, verwerfen – und irgendwie nicht ins Machen kommen. Gerade im Vertrieb sieht man das besonders deutlich:

  • KI-Anbieter verkaufen ihre Tools
  • Unternehmen bleiben bei klassischen Vertriebswegen

Ergebnis? Beide Seiten laufen aneinander vorbei. Das eine ist zu technisch gedacht, das andere zu „wie früher“ und genau da wird’s spannend. Wir bei 2be sagen: Nicht entweder – sondern beides, warum entscheiden, wenn beides zusammen besser funktioniert? Deshalb bauen wir gezielt Vertriebspartnerschaften für KI-Unternehmen auf. Nicht als reiner Tool-Verkauf – sondern als Brücke zur echten Anwendung.

Konkret heißt das:

  • Wir gehen aktiv in die Ansprache (telefonisch & digital)
  • Wir nutzen KI dort, wo sie sinnvoll unterstützt
  • Wir bringen Unternehmen in echte Gespräche – online & vor Ort

Und genau dort passiert der Unterschied: Nicht im Tool, sondern im Austausch.

Warum das gerade jetzt so relevant ist

Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen zeigt: KI wird nicht mehr als „nice to have“ betrachtet, sondern als Teil des Arbeitsalltags. Automatisierung nimmt weiter Fahrt auf, Vertriebszyklen werden kürzer und Kunden erwarten individuellere Ansprache.

Oder anders gesagt:

Wer heute noch komplett ohne KI arbeitet, wird morgen langsamer sein.
Wer nur KI nutzt, aber keinen echten Vertrieb hat, bleibt unsichtbar.

Wenn Sie sich aktuell mit KI im Vertrieb beschäftigen, nehmen Sie gerne diese Punkte mit:

  1. Tool ≠ Lösung
    Ein gutes KI-Tool bringt Ihnen wenig, wenn es nicht zu Ihren Prozessen passt.
  2. Vertrieb bleibt Menschensache
    KI kann vorbereiten, strukturieren, analysieren – Vertrauen entsteht im Gespräch.
  3. Integration schlägt Experimentieren
    Lieber eine Lösung sauber integrieren, als mehrere halbherzig testen.
  4. Geschwindigkeit ist ein Vorteil – aber nur mit Richtung
    KI macht schneller. Aber nur sinnvoll, wenn klar ist, wohin.
  5. Partnerschaften werden wichtiger
    Die Kombination aus Know-how, Technologie und Vertrieb wird zum echten Wettbewerbsvorteil.

KI im Vertrieb ist kein Zukunftsthema mehr – es ist ein Umsetzungsthema. Und genau hier setzen wir an: Wir bringen KI dahin, wo sie wirkt – in echte Gespräche, klare Prozesse und messbare Ergebnisse. Wenn Sie das Gefühl haben, dass bei Ihnen gerade genau diese Lücke besteht, lohnt sich ein Austausch.

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Visiting London – wenn Gegensätze zusammenpassen

3 Min.

Ich war ein paar Tage in London unterwegs. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe ging es auf Einladung meines Englischlehrers für zweieinhalb Tage in die britische Metropole. Eine Reise, die nicht nur sprachlich spannend war – sondern vor allem einen Gedanken angestoßen hat, der hängen geblieben ist.

Was London so besonders macht, ist nicht nur die Größe oder die Internationalität. Es ist dieses ganz natürliche Zusammenspiel von Gegensätzen: Historische Gebäude, die seit Jahrhunderten das Stadtbild prägen, stehen direkt neben moderner Architektur aus Glas und Stahl. Je näher man ins Zentrum kommt, desto deutlicher wird dieses Bild.

Und das Spannende daran: Es wirkt nicht wie ein Widerspruch. Es wirkt wie ein bewusstes Miteinander. Die alten Gebäude verlieren nicht an Bedeutung, nur weil Neues dazukommt. Und die modernen Bauten wirken nicht fehl am Platz, nur weil Geschichte sichtbar bleibt. Im Gegenteil – sie verstärken sich gegenseitig. Das Alte gibt Stabilität und Charakter, das Neue bringt Dynamik und Weiterentwicklung.

Genau dieser Gedanke lässt sich erstaunlich gut auf die heutige Arbeitswelt übertragen. Viele Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, neue Technologien, KI-Anwendungen und moderne Arbeitsweisen zu integrieren. Gleichzeitig gibt es gewachsene Strukturen und Prozesse, die sich über Jahre bewährt haben und nicht einfach ersetzt werden können – und oft auch nicht ersetzt werden sollten.

Genau hier entsteht häufig ein Spannungsfeld

London zeigt, dass dieses Spannungsfeld kein Problem sein muss – sondern eine Chance. Es geht nicht darum, Alt gegen Neu auszutauschen. Es geht darum, beides miteinander zu verbinden. Bestehende Prozesse können weiterhin die Basis bilden – stabil, verlässlich und erprobt. Neue Technologien und Methoden setzen genau dort an, wo sie Mehrwert schaffen: Sie ergänzen, vereinfachen und entwickeln weiter, ohne das Fundament infrage zu stellen.

Ein Beispiel, das mir besonders im Kopf geblieben ist, war das Barbican Centre. Ein Gebäude aus den 1980er-Jahren, brutalistisch, markant – und gleichzeitig ein Ort, der heute für Austausch, Kreativität und neue Ideen steht. Die Struktur ist geblieben, die Nutzung hat sich weiterentwickelt.

Und genau darin liegt die eigentliche Stärke:

Nicht alles neu machen. Sondern das Richtige weiterdenken.

Übertragen auf Unternehmen bedeutet das: Die Verbindung aus Erfahrung und Innovation schafft oft die besten Ergebnisse. Wer Bestehendes versteht und wertschätzt, kann Neues gezielter einsetzen – und genau daraus entsteht echte Weiterentwicklung. London macht das sichtbar.

Der Charme der Stadt entsteht nicht trotz der Gegensätze, sondern genau durch ihr Zusammenspiel. Und vielleicht ist genau das auch der Ansatz, der Unternehmen heute weiterbringt.

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Einsatz von KI: Eigene Ziele und Prozesse definieren!

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Diese Frage hören wir aktuell ständig: „Welches KI-Tool ist denn nun das beste?“
Unsere ehrliche Antwort: Das eine, perfekte Tool gibt es nicht.

Bevor man sich durch Tool-Listen klickt oder Lizenzen kauft, braucht es etwas viel Wichtigeres – Vorarbeit. Wirklich gute Ergebnisse mit KI entstehen nur dann, wenn sich alle Beteiligten zunächst zusammensetzen und klären: Was wollen wir eigentlich erreichen? Welche Prozesse gibt es schon? Und wo drückt der Schuh wirklich?

Warum viele KI-Projekte früh scheitern

Dass KI-Projekte oft schon in der Startphase ins Stocken geraten, liegt selten am Tool selbst. Meist fehlt ein klarer Plan, denn KI ist keine fertige Lösung von der Stange – sie wird erst durch die richtige Kombination mehrerer Tools zum echten Mehrwert.

Die entscheidenden Fragen lauten daher:

  • Welche Prozesse laufen aktuell schleppend oder ineffizient – und warum?
  • Welche wiederkehrenden, zeitfressenden Aufgaben könnte KI übernehmen?
  • Wo können Mitarbeitende wieder kreativ mitgestalten, statt nur zu dokumentieren oder zu protokollieren?

Vom Konzept zur gelebten Praxis

Ob am Ende ChatGPT, QuillBot, Mistral, CapCut oder ganz andere Tools zum Einsatz kommen, ist zweitrangig. Entscheidend ist: Ein definierter Prozess muss auch im Alltag gelebt werden. Genau hier scheitern viele Unternehmen und Institutionen – oft an eingefahrenen Routinen und internen Widerständen.

Genau an diesem Punkt setzen wir an:
In unseren Workshops zum Thema „Einsatz von KI“ unterstützen wir dabei, klare Ziele zu formulieren, sinnvolle Prozesse zu definieren und KI nachhaltig in den Arbeitsalltag zu integrieren. Lassen Sie uns das Thema KI gemeinsam angehen.

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Realistisch, flexibel, motivierend: KI als Trainingspartner

2 Min.

Am 13. November fand die Session „KI als Trainingspartner – schwierige Gespräche spielerisch meistern“ statt – mit großem Interesse und vielen spannenden Einblicken in die Zukunft des digitalen Kommunikationstrainings. Zahlreiche Teilnehmende folgten der Einladung von Jan-Thomas Hulha und Matthias Brinkmann, um praxisnah zu erleben, wie Künstliche Intelligenz Trainingsgespräche realistisch, flexibel und spielerisch unterstützen kann.

Ein Blick in die Zukunft des Kommunikationstrainings

Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie Unternehmen Mitarbeitende künftig noch effektiver auf herausfordernde Gesprächssituationen vorbereiten können – sei es im Mitarbeiterdialog, in der Kundenkommunikation oder im Vertrieb. Die vorgestellten KI-basierten Gesprächssimulationen zeigten eindrucksvoll, wie sich reale Szenarien nahezu detailgetreu nachbilden lassen.

Besonders großen Anklang fanden:

  • Authentische Personas und dynamische Rollenmodelle, die individuelle Gesprächssituationen nachstellen
  • Unternehmensspezifische Anpassungen, etwa die Integration von Zielen, Produkten oder typischen Pain Points
  • Gamification-Elemente, die Lernmotivation und Trainingsfrequenz spürbar steigern
  • Automatisiertes Feedback und messbare Lernfortschritte, die Trainings deutlich effizienter machen

Die Kombination aus KI-basierten Simulationen und praxisorientierten Methoden verdeutlichte: Kommunikationstraining wird in Zukunft nicht nur flexibler, sondern auch nachhaltiger, individueller und motivierender.

Für alle, die noch tiefer einsteigen möchten

Im Anschluss an die Session bedankten sich Jan-Thomas und Matthias herzlich für die aktive Teilnahme und das große Interesse. Teilnehmende erhielten eine ausführliche PDF-Zusammenfassung mit allen wichtigen Inhalten.

Wer jetzt „Feuer gefangen“ hat und mehr über realistische Personas, die Integration eigener Unternehmensdaten oder weitere Trainingsmöglichkeiten erfahren möchte, kann direkt Kontakt aufnehmen. Auch diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, werden selbstverständlich gerne auf den aktuellen Stand gebracht.

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner hilft gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
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