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Einsatz von KI: Eigene Ziele und Prozesse definieren!

2 Min.

Diese Frage hören wir aktuell ständig: „Welches KI-Tool ist denn nun das beste?
Unsere ehrliche Antwort: Das eine, perfekte Tool gibt es nicht.

Bevor man sich durch Tool-Listen klickt oder Lizenzen kauft, braucht es etwas viel Wichtigeres – Vorarbeit. Wirklich gute Ergebnisse mit KI entstehen nur dann, wenn sich alle Beteiligten zunächst zusammensetzen und klären: Was wollen wir eigentlich erreichen? Welche Prozesse gibt es schon? Und wo drückt der Schuh wirklich?

Warum viele KI-Projekte früh scheitern

Dass KI-Projekte oft schon in der Startphase ins Stocken geraten, liegt selten am Tool selbst. Meist fehlt ein klarer Plan, denn KI ist keine fertige Lösung von der Stange – sie wird erst durch die richtige Kombination mehrerer Tools zum echten Mehrwert.

Die entscheidenden Fragen lauten daher:

  • Welche Prozesse laufen aktuell schleppend oder ineffizient – und warum?
  • Welche wiederkehrenden, zeitfressenden Aufgaben könnte KI übernehmen?
  • Wo können Mitarbeitende wieder kreativ mitgestalten, statt nur zu dokumentieren oder zu protokollieren?

Vom Konzept zur gelebten Praxis

Ob am Ende ChatGPT, QuillBot, Mistral, CapCut oder ganz andere Tools zum Einsatz kommen, ist zweitrangig. Entscheidend ist: Ein definierter Prozess muss auch im Alltag gelebt werden. Genau hier scheitern viele Unternehmen und Institutionen – oft an eingefahrenen Routinen und internen Widerständen.

Genau an diesem Punkt setzen wir an:
In unseren Workshops zum Thema „Einsatz von KI“ unterstützen wir dabei, klare Ziele zu formulieren, sinnvolle Prozesse zu definieren und KI nachhaltig in den Arbeitsalltag zu integrieren. Lassen Sie uns das Thema KI gemeinsam angehen.

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner hilft gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Realistisch, flexibel, motivierend: KI als Trainingspartner

2 Min.

Am 13. November fand die Session „KI als Trainingspartner – schwierige Gespräche spielerisch meistern“ statt – mit großem Interesse und vielen spannenden Einblicken in die Zukunft des digitalen Kommunikationstrainings. Zahlreiche Teilnehmende folgten der Einladung von Jan-Thomas Hulha und Matthias Brinkmann, um praxisnah zu erleben, wie Künstliche Intelligenz Trainingsgespräche realistisch, flexibel und spielerisch unterstützen kann.

Ein Blick in die Zukunft des Kommunikationstrainings

Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, wie Unternehmen Mitarbeitende künftig noch effektiver auf herausfordernde Gesprächssituationen vorbereiten können – sei es im Mitarbeiterdialog, in der Kundenkommunikation oder im Vertrieb. Die vorgestellten KI-basierten Gesprächssimulationen zeigten eindrucksvoll, wie sich reale Szenarien nahezu detailgetreu nachbilden lassen.

Besonders großen Anklang fanden:

  • Authentische Personas und dynamische Rollenmodelle, die individuelle Gesprächssituationen nachstellen
  • Unternehmensspezifische Anpassungen, etwa die Integration von Zielen, Produkten oder typischen Pain Points
  • Gamification-Elemente, die Lernmotivation und Trainingsfrequenz spürbar steigern
  • Automatisiertes Feedback und messbare Lernfortschritte, die Trainings deutlich effizienter machen

Die Kombination aus KI-basierten Simulationen und praxisorientierten Methoden verdeutlichte: Kommunikationstraining wird in Zukunft nicht nur flexibler, sondern auch nachhaltiger, individueller und motivierender.

Für alle, die noch tiefer einsteigen möchten

Im Anschluss an die Session bedankten sich Jan-Thomas und Matthias herzlich für die aktive Teilnahme und das große Interesse. Teilnehmende erhielten eine ausführliche PDF-Zusammenfassung mit allen wichtigen Inhalten.

Wer jetzt „Feuer gefangen“ hat und mehr über realistische Personas, die Integration eigener Unternehmensdaten oder weitere Trainingsmöglichkeiten erfahren möchte, kann direkt Kontakt aufnehmen. Auch diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, werden selbstverständlich gerne auf den aktuellen Stand gebracht.

Neugierig geworden?
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Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
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KI auf Deutsch: Herausforderungen und Innovationen

4 Min.

Wir leben in einer aufregenden Welt, in der Technologie unsere Kommunikation formt und KI-gestützte Sprachmodelle eine immer größere Rolle spielen. Einer Umfrage aus 2023 zufolge, geben 74% der deutschen Unternehmen an, Potenzial in Spracherkennungstechnologien zu sehen, während 70% das generative Potential von KI für Texte, Bilder oder Musik als hoch einschätzen. Auch wir bei 2be setzen aktiv auf KI-Sprachmodelle, denn wir sind davon überzeugt, dass sie unsere Arbeitsprozesse optimieren und innovative Lösungen ermöglichen.

Die Herausforderungen internationaler KI-Modelle für den deutschen Markt

Ob ChatGPT, Claude oder Gemini – Modelle dieser Art weisen zwar Unterschiede auf, haben jedoch eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie stützen sich hauptsächlich auf englischsprachige Daten. Dies wirft eine wichtige Frage auf, insbesondere für uns in Deutschland: Ist dies ein Problem? Unter Umständen kann dies zu Schwierigkeiten führen.

  • Bei der Generierung von Texten durch KI-Modelle, die nicht speziell für Deutsch trainiert sind, besteht die Gefahr, dass die Texte eher generisch und durchschnittlich klingen, statt nuanciert und idiomatisch zu sein.
  • Ein weiterer Aspekt, der Beachtung finden sollte, ist die unterschiedliche Qualität der Antworten. Die englischen Antworten sind oft detaillierter und präziser, während die deutschen Antworten manchmal vager bleiben oder wichtige Details auslassen.
  • Gerade in Fachkontexten oder bei neueren Begriffen stößt die KI häufig an ihre Grenzen. Dies kann dazu führen, dass neu eingeführte Begriffe oder spezifische Fachterminologien nicht korrekt erkannt oder verwendet werden.

Die Qualität eines KI-Modells hängt maßgeblich von den Trainingsdaten ab. Für Sprachen wie Deutsch, die im globalen Vergleich weniger Online-Daten aufweisen, bedeutet dies ein natürliches Handicap.

Lokale Lösungen für globale Technologie?

Doch auch hierfür existieren bereits Lösungsansätze: Forschungsinstitute sammeln mehr diverse und hochwertige deutsche Texte, um KI-Modelle umfassender zu trainieren. Auch die Einbindung von Muttersprachlern wird immer mehr in Betracht gezogen.Es wird ahc an isolierten Modellen gearbeitet, die nicht nur „generisches Deutsch” sprechen, sondern z.B. auch Dialekte verstehen oder sich auf Fachsprachen fokussieren.

Synthetische Daten: Zwischen Effizienz und Herausforderungen

Hier kommen auch synthetische Daten ins Spiel. Sie bieten die Möglichkeit, die Lücken in den Trainingsdaten effektiv zu schließen. Unsere Prognose: Innerhalb der nächsten Monate werden synthetische Datensätze zu einem der wichtigsten Themen der KI-Welt.

Was sind synthetische Daten?

Synthetische Daten sind künstlich erzeugte Informationen, die echte Daten nachahmen. Sie werden eingesetzt, um KI-Modelle zu trainieren, wenn echte Daten nur schwer zu beschaffen sind oder datenschutzrechtliche Bedenken bestehen.

Synthetische Daten sind ein zweischneidiges Schwert: Der Einsatz synthetischer Daten bietet Ihnen eine Reihe von Vorteilen. Ein Vorteil ist der Schutz der Privatsphäre, da keine echten Nutzerdaten verwendet werden. Des Weiteren ermöglichen sie die Simulation eines breiten Spektrums an Szenarien, beispielsweise von seltenen Dialekten bis zu spezifischen Ausdrücken. Darüber hinaus sind sie in großen mengen verfügbar, wodurch sie eine kosteneffektive Lösung darstellen.

Die Erzeugung qualitativ hochwertiger, realistischer Daten ist jedoch technisch anspruchsvoll. Eine unzureichende Qualität der Daten kann zu fehlerhaften oder voreingenommenen KI-Modellen führen, was sich nachteilig auf die Ergebnisse auswirkt. Ein weiteres Risiko ist die Übergeneralisierung, durch die echte sprachliche Nuancen und Komplexitäten übersehen werden könnten.

Bei sorgfältiger Anwendung bergen sie jedoch das Potenzial, die Technologie wesentlich zu verbessern.

Das Masakhane-Projekt und seine globale Bedeutung

Ein Beispiel dafür, wie man Community und neue Datensätze einsetzt, um Sprachmodelle zu verbessern, ist das Masakhane-Projekt. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, maschinelle Übersetzungsmodelle speziell für afrikanische Sprachen zu entwickeln. Masakhane konzentriert sich darauf, die Vielfalt und Nuancen lokaler Dialekte und Sprachen wie Yoruba, Swahili oder Amharisch zu erfassen. Dazu arbeitet das Projekt eng mit Gemeinschaften zusammen, um echte und vielfältige Sprachdaten zu sammeln. Diese Beispiele zeigen, dass durch Zusammenarbeit und den Einsatz fortschrittlicher Datenerhebungsmethoden kulturelle Inklusion und technologische Innovation Hand in Hand gehen können.

Bereit für die KI-Zukunft?

Die Entwicklung von KI-Modellen, die umfassend die deutsche Sprache unterstützen, ist ein entscheidender Schritt für die digitale Transformation in Deutschland. Möchten Sie erfahren, wie Ihr Unternehmen von diesen Fortschritten profitieren kann? Kontaktieren Sie uns bei 2be, um mehr über unsere KI-basierten Lösungen zu erfahren.

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner helfen Ihnen gerne weiter:

Katharina Zauner

Katharina Zauner
+49 (0)911 / 47 49 49 53
zauner@twobe.de
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