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Wenn die Anfragen plötzlich ausbleiben: Warum jetzt aktiver Vertrieb wichtiger ist als je zuvor

3 Min.

Viele Unternehmen kennen diese Situation: Über Jahre hinweg lief das Geschäft nahezu von selbst. Die Nachfrage war hoch, Kunden kamen über Empfehlungen, bestehende Netzwerke oder langjährige Marktpositionen. Vertrieb bedeutete häufig vor allem eines: eingehende Anfragen bearbeiten, Angebote erstellen und Projekte abwickeln.

Doch was passiert, wenn sich die Marktbedingungen verändern?

Der Markt hat sich verändert – und jetzt?

Steigende Kosten, wirtschaftliche Unsicherheiten, Investitionszurückhaltung und veränderte Kundenbedürfnisse sorgen aktuell in vielen Branchen dafür, dass sich die Rahmenbedingungen spürbar verschieben. Projekte werden verschoben, Budgets gekürzt und Entscheidungen deutlich länger hinausgezögert als noch vor wenigen Jahren. Plötzlich bleiben Anfragen aus, die Pipeline wird leerer, die Auslastung sinkt und genau an diesem Punkt zeigt sich wie abhängig viele Unternehmen von einem Markt waren, der jahrelang Rückenwind geliefert hat.

Was wir aktuell häufig beobachten:
Statt aktiv zu handeln, wird zunächst analysiert. Und dann noch einmal analysiert.

Es werden Arbeitsgruppen gegründet, Strategiemeetings angesetzt, Marktberichte erstellt und Präsentationen vorbereitet. Natürlich sind Analysen wichtig, sie helfen dabei Entwicklungen zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen, doch irgendwann kommt der Punkt, an dem weitere Diskussionen keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn mehr liefern.

Während intern noch über die Ursachen gesprochen wird, gewinnen Wettbewerber bereits neue Kunden, erschließen neue Märkte und bauen ihre Sichtbarkeit aus.

Hoffnung ist keine Vertriebsstrategie

Viele hoffen insgeheim darauf, dass der Markt schon wieder anzieht und alles zurückkehrt wie früher, doch Märkte funktionieren nicht nach Hoffnung. Wer sich darauf verlässt dass die nächste Anfrage schon irgendwann kommen wird, verliert wertvolle Zeit. Zeit, in der Wettbewerber aktiv neue Kontakte aufbauen, ihre Positionierung schärfen und gezielt in Vertrieb und Marketing investieren. Gerade in schwierigen Marktphasen entstehen oft die größten Chancen für Unternehmen, die bereit sind, neue Wege zu gehen.

Wenn Anfragen ausbleiben, braucht es keine weiteren PowerPoint-Präsentationen. Es braucht Maßnahmen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Klare Vertriebsstrategien und definierte Zielgruppen
  • Aktive Neukundenansprache statt passives Warten
  • Systematische Leadgenerierung
  • Sichtbarkeit auf LinkedIn, Website und relevanten Kanälen
  • Digitale Vertriebsprozesse und CRM-Strukturen
  • Konsequentes Nachfassen bei bestehenden Kontakten
  • Marketing und Vertrieb als gemeinsame Einheit

Vertrieb beginnt nicht erst beim Angebot. Vertrieb beginnt bei der Sichtbarkeit, bei der Positionierung und bei der Fähigkeit, potenzielle Kunden überhaupt zu erreichen. Wer heute handelt, gewinnt morgen Marktanteile. Gerade im Mittelstand sehen wir immer wieder, dass Unternehmen mit klaren Prozessen, einer starken Marke und einer aktiven Vertriebsstrategie auch in schwierigen Zeiten wachsen können.

Nicht weil die Rahmenbedingungen besser sind als bei anderen, sondern weil sie schneller reagieren.

Junger Geschäftsmann sitzt in einem stark beschädigten Auto und blickt auf sein Smartphone, während das Fahrzeug um ihn herum völlig zerstört ist. Das Bild symbolisiert Unternehmen, die trotz sinkender Anfragen und drohender Marktprobleme nicht aktiv handeln.

Viele Unternehmen erkennen die Krise erst, wenn die Auftragslage bereits eingebrochen ist. Statt aktiv gegenzusteuern, wird oft weiter analysiert, während der Markt längst neue Regeln schreibt.

 

Hört auf zuzusehen – greift ins Lenkrad

Wenn die Auftragslage zurückgeht, die Pipeline leerer wird und die Unsicherheit wächst, dann ist jetzt nicht der Zeitpunkt, die Situation zum zehnten Mal zu besprechen, jetzt ist der Zeitpunkt, das Steuer herumzureißen. Hört auf, dabei zuzusehen, wie Eure Karre auf die Wand zufährt, greift ins Lenkrad und ändert den Kurs – jetzt.

Denn Märkte haben kein Mitleid mit Unternehmen, die darauf warten, dass alles wieder wird wie früher. Wir unterstützen euch natürlich dabei, genau diesen Wandel erfolgreich zu gestalten,  mit klaren Vertriebsstrategien, nachhaltiger Leadgenerierung, digitalisierten Prozessen, Marketing mit messbaren Ergebnissen und dem gezielten Einsatz von KI im Vertrieb.

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner hilft gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Bei unsicherer Wirtschafts- und Betriebslage: Warum jetzt das Tagesgeschäft zählt

2 Min.

Die aktuellen Rahmenbedingungen sind alles andere als stabil. Geopolitische Entwicklungen, eine schwächelnde Binnenwirtschaft und steigende Kosten sorgen dafür, dass Unsicherheiten längst nicht mehr nur einzelne Unternehmen betreffen, sondern ganze Branchen erfassen. Diese Situation bringt viele dazu, nach schnellen Lösungen oder dem einen rettenden Impuls von außen zu suchen.

Die ehrliche Antwort ist jedoch: Den einen Hebel, der alles sofort dreht, gibt es in den seltensten Fällen. Auch Künstliche Intelligenz kann hier nicht als „Wunderlösung“ gesehen werden. Sie ist ein starker Unterstützer, ein Beschleuniger und in vielen Bereichen eine echte Hilfe, aber die entscheidenden Weichenstellungen bleiben weiterhin unternehmerische Aufgaben.

Zurück zu dem, was funktioniert

Gerade in solchen Phasen lohnt es sich, den Blick bewusst auf das eigene Tagesgeschäft zu richten. Viele Unternehmen verfügen bereits über funktionierende Vertriebs- und Marketingansätze, die in der Vergangenheit gute Ergebnisse geliefert haben. Diese sollten nicht infrage gestellt, sondern konsequent genutzt und weiter gestärkt werden.

Das bedeutet ganz konkret: bestehende Vertriebswege intensiver bespielen, Kundenkontakte aktiv pflegen und vorhandene Prozesse nicht nur laufen lassen, sondern gezielt optimieren. Die Kombination aus bewährten analogen Maßnahmen und digitalen Kanälen bietet hier nach wie vor großes Potenzial, das häufig noch nicht vollständig ausgeschöpft ist.

Parallel dazu lohnt es sich, Kanäle zu nutzen, die bisher vielleicht noch nicht im Fokus standen. Gerade im Bereich Social Media entstehen heute viele erste Kontaktpunkte, die für den Vertrieb entscheidend sein können. Wichtig ist dabei weniger Perfektion als vielmehr Kontinuität und Authentizität. Wer sichtbar ist, findet statt – und wer nicht stattfindet, wird auch nicht wahrgenommen.

Entscheidungen bewusst jetzt treffen

Viele Themen liegen ohnehin schon länger auf dem Tisch: Prozesse effizienter gestalten, den Vertrieb klarer strukturieren oder die eigene Marke schärfen. In stabilen Zeiten werden solche Entscheidungen gerne aufgeschoben, doch genau darin liegt aktuell eine Chance. Wer jetzt handelt, schafft sich eine bessere Ausgangsposition, wenn sich die Rahmenbedingungen wieder verändern.

Genau an diesen Punkten setzen wir an. Wir helfen dabei, Vertriebsstrukturen zu stärken, Marketingmaßnahmen sinnvoll auszurichten und die eigene Marke klar im Markt zu positionieren. Dabei geht es uns nicht darum, kurzfristige Effekte zu erzeugen, sondern nachhaltige Strukturen aufzubauen, mit denen Unternehmen langfristig eigenständig arbeiten können. Künstliche Intelligenz integrieren wir dort, wo sie Prozesse vereinfacht und Mehrwert schafft, ohne bestehende Abläufe unnötig zu verkomplizieren.

Unser Blick darauf

Unsichere Zeiten lassen sich nicht vermeiden, aber der Umgang damit lässt sich gestalten. Der Fokus auf das eigene Tagesgeschäft, kombiniert mit klaren Entscheidungen und gezielten Maßnahmen im Vertrieb und Marketing, ist aus unserer Sicht einer der wirksamsten Wege, um Stabilität zurückzugewinnen und gleichzeitig neue Chancen zu schaffen.

 

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NeoBird über die Neuausrichtung und den Start ihrer eigenen Vertriebskampagne

4 Min.

Mit einer klaren strategischen Neuausrichtung startet NeoBird in die nächste Phase: Im Interview sprechen wir mit Christian Dickert über den Anlass und die Ziele der neuen Vertriebskampagne, den Weg zu einer einheitlichen Markenidentität und darüber, warum heute jede Interaktion Teil des Vertriebs ist.

2be:
Was war der Anlass, eine eigene Vertriebskampagne für NeoBird Digital zu starten – und welche Ziele standen dabei im Vordergrund?

Christian Dickert:
Der Impuls kam aus einer Phase des Umbruchs. Nach dem Tod des bisherigen Geschäftsführers und dem Übergang in die Familienführung war NeoBird in gewisser Weise „eingefroren“ – das Geschäftsmodell lief stabil, aber ohne klare Wachstumsrichtung. Uns wurde bewusst, dass wir neue Impulse brauchen, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.
Ein wichtiger Punkt war auch die Erkenntnis, dass unser Bereich Gamification nach außen schwer greifbar ist. Oft erscheinen Projekte zu abstrakt, und Budgets werden meist in einmaligen Aktionen gebunden. Deshalb haben wir beschlossen, NeoBird künftig klarer zu strukturieren: in NeoBird Games und NeoBird Digital. Während Games auf Plattformen wie Steam als kreative Referenzmarke fungiert, richtet sich NeoBird Digital auf maßgeschneiderte digitale Dienstleistungen und hochwertige Softwareentwicklung aus.

2be:
Im Workshop zum Markenkern habt ihr intensiv an eurer Positionierung gearbeitet. Was macht NeoBird als Marke heute aus?

Christian Dickert:
NeoBird steht heute für Klarheit, Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Unser Ziel war es, aus der Vielfalt unserer Projekte ein stringentes Markenbild zu schaffen. Dazu gehört ein konsistentes Design, das auf einer zentralen Webplattform gesteuert wird – inklusive Logo, Farb- und Schriftkonzept. So können wir sicherstellen, dass alle Materialien – von Social Media über Präsentationen bis hin zu Visitenkarten – dieselbe Sprache sprechen. Wir wollen, dass unsere Marke auf den ersten Blick Wiedererkennung schafft und gleichzeitig Vertrauen vermittelt.

2be:
Wie hat sich euer Verständnis von Marke und Vertrieb durch diesen Prozess verändert?

Christian Dickert:
Wir haben gelernt, dass Marke und Vertrieb untrennbar miteinander verbunden sind. Früher dachten wir stärker in Projekten – heute sehen wir jede Interaktion, ob intern oder mit Kunden, als Teil des Vertriebs. Jeder Kontakt ist eine Chance, die Marke erlebbar zu machen. Dieses Bewusstsein hat die Zusammenarbeit im Team stark verändert: Disziplinübergreifend, offener und mit einem klaren Blick auf den Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden.

2be:
Ihr habt neue Materialien und Vorlagen entwickelt – von PowerPoint bis Logo. Welche Rolle spielt dabei ein konsistentes Design?

Christian Dickert:
Eine sehr zentrale. Das einheitliche Design ist nicht nur eine ästhetische Entscheidung, sondern ein strategisches Werkzeug. Es sorgt dafür, dass alle Kommunikationsmittel aufeinander abgestimmt sind und die gleiche Geschichte erzählen. Das schafft Vertrauen und Professionalität – intern wie extern. Wir haben dafür ein zentrales System geschaffen, das sämtliche Designelemente bündelt und jederzeit abrufbar macht.

2be:
Wie nutzt ihr digitale Kanäle wie LinkedIn oder eure Website, um die Kampagne sichtbar zu machen?

Christian Dickert:
LinkedIn ist aktuell unser wichtigster Kanal. Dort bauen wir gezielte Kampagnen auf, die mit klaren Call-to-Actions arbeiten, um Interessenten in Leads zu verwandeln. Auch unsere neue Website spielt eine Schlüsselrolle: Sie dient als zentraler Hub, auf dem alle Inhalte zusammenlaufen. Regional konzentrieren wir uns auf den DACH-Raum, um kulturelle und sprachliche Nähe zu unseren Zielgruppen zu gewährleisten.

2be:
Was war euer größtes Learning oder Aha-Erlebnis während der Zusammenarbeit?

Christian Dickert:
Unser größtes Learning war, dass Vertrieb nicht die Aufgabe Einzelner ist. Wenn alle im Team verstehen, dass sie Teil des Vertriebsprozesses sind, verändert sich die ganze Haltung. Außerdem haben wir erlebt, wie wertvoll es ist, sich Zeit für die eigene Marke zu nehmen – nicht nur zwischen Projekten, sondern als festen Bestandteil der Unternehmensentwicklung.

2be:
Und zum Abschluss: Wie geht es jetzt weiter – welche nächsten Schritte plant ihr, um die Kampagne auszubauen oder zu vertiefen?

Christian Dickert:
Konkret arbeiten wir aktuell an der Fertigstellung unserer neuen Webpräsenz. Parallel dazu planen wir regelmäßige Social-Media-Aktivitäten, um kontinuierlich Sichtbarkeit zu schaffen. Außerdem wollen wir unsere Vernetzung in regionalen Netzwerken intensivieren und bei relevanten Veranstaltungen präsent sein. Ziel ist es, NeoBird Digital langfristig als feste Größe im digitalen Dienstleistungsmarkt zu etablieren.

Fazit:

Mit der klaren Aufteilung in NeoBird Games und NeoBird Digital, einem konsistenten Markenauftritt und einer neu gedachten Vertriebsstrategie positioniert sich das Unternehmen neu – selbstbewusst, fokussiert und zukunftsorientiert.

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„Rabbit Hole Group“: Wir sind dabei, den gemeinsam sind wir mehr!

2 Min.

2be ist jetzt stolzes Mitglied der „Rabbit Hole“-Unternehmensgruppe, einer europaweit agierenden Allianz von über 15 Unternehmen mit einem starken Fokus auf IT-basierte Lösungen. Durch diese Mitgliedschaft erweitern wir das Rabbit Hole Portfolio um die Bereiche Vertriebskampagnen und Markenentwicklung.

Warum sind wir mit dabei?

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 hat sich die „Rabbit Hole“-Gruppe als Partner für Konzerne und Großunternehmen etabliert, indem sie großformatige Strukturen aufbaut und ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen anbietet, darunter mobile Anwendungsentwicklung, Datenintegration, -sicherheit und KI-Integration. Durch unsere Teilnahme profitieren wir und unsere Kunden von diesem umfassenden Netzwerk und den kombinierten Ressourcen.

Ihre Vorteile als 2be-Kunden:

  1. Erhöhte Ressourcen und Manpower: Durch den Zusammenschluss mit der „Rabbit Hole“-Gruppe steht unseren Kunden eine größere Manpower zur Verfügung, um selbst umfangreiche und komplexe Projekte effizient zu realisieren.
  2. Verbesserte Backup-Funktionen: Die Gruppe bietet robuste Backup-Funktionen, die es uns ermöglichen, auch umfangreiche Anforderungskataloge und langfristige Vertragskonditionen zuverlässig zu erfüllen.
  3. Internationale Ausrichtung: Mit der Unterstützung unserer Partner können wir unsere Dienstleistungen und Lösungen international ausrichten und somit unsere Marktpräsenz und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

Die Rabbit Hole Group bietet umfassende IT-Dienstleistungen für Unternehmen.

Lassen Sie uns noch heute darüber sprechen, welche Vorteile sich für Sie als 2be-Kunde ergeben. Gemeinsam können wir Ihre Ziele erreichen und Ihr Geschäft auf das nächste Level heben.

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Quelle:
Rabbit Hole Groupe

Vertriebskampagne im Innovationsprozess – Entwickler und Vertriebler sollten gemeinsam mehr Kaffee trinken

2 Min.

Einseitige Konzentration aller Innovationsaktivitäten im Entwicklungsprozess – das stellt unserer Erfahrung nach, die größte Hemmschwelle in vielen Unternehmen dar. Abteilungen arbeiten häufig alle für sich und alle backen unter einem Dach ihre eigenen Brötchen. Das führt dazu, das Marktvorteile völlig an so manchem vorbeigleiten und damit geht am Ende, ganz konkret ausgedrückt, Umsatz verloren!

Entwicklung und Vertrieb sollten daher unbedingt im Sinne eines maximal beschleunigten Time-to-Market, aber auch für eine bessere Marktgängigkeit des Produkts, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung zusammenarbeiten. So eine frühzeitige Kommunikation sollte im Unternehmen idealerweise standardmäßig – bestenfalls wöchentlich und im schlimmsten Fall wenigstens monatlich – etabliert werden und kann so als Jour fix bzw. Statusmeeting, den gesamten Innovationsprozess deutlich beschleunigen und gleichzeitig inhaltlich optimieren.

Profitieren sie als Unternehmen davon, wenn ihre Teams Zeit für das gemeinsame Backen ihrer Brötchen investieren, denn die Vorteile einer festen Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Vertrieb sind schlichtweg unschlagbar:

Erfolgreiche Annahme des Produkts am Markt
Der Innovationsprozess kann bereits zu einem frühen Zeitpunkt vertrieblich, d. h. im Hinblick auf die Bedürfnisse des Marktes und die Anforderungen, die dieser an das Produkt stellt, mitgesteuert werden. Dadurch lässt sich die Gefahr eindämmen, dass die Entwicklung des Produkts buchstäblich am Markt vorbeiverläuft und von diesem am Ende trotz erheblicher Investitionen und eines „technisch vielseitig optimierten“ Produkts nicht vom Markt angenommen wird.

Fokussiertere Prozesse
Die frühzeitige Einbindung des Vertriebs sorgt dafür, dass der Innovationsprozess zielgerichteter verlaufen kann. Eine stärkere Fokussierung auf bestimmte Produkteigenschaften (bei gleichzeitiger „Vernachlässigung“ oder Ausgrenzung anderer) entschlackt und beschleunigt den gesamten Prozess.

Noch besserer Vertrieb
Vertriebler vertreiben am liebsten Produkte, die sie und ihre Kunden bereits kennen. Entsprechend werden sie sich bei ihren Verkaufsaktivitäten im Zweifelsfall für das Produkt entscheiden, mit dem sie bereits ausreichend vertraut sind und das sie schneller verkaufen können. Wird der Vertriebler also frühzeitig in den Innovationsprozess eingebunden, so lernt er sein Produkt und dessen spezifische Eigenschaften viel früher kennen, nämlich bevor es am Markt platziert wurde, und kann es dann, wenn es zur Marktreife gelangt ist, über die entsprechenden Vertriebswege an den Kunden bringen.

Und natürlich: Marketingprozesse und sämtliche Werbeaktivitäten können bereits in Gang gebracht werden, bevor das Produkt in den Handel gelangt. So werden Kunden frühzeitig darüber informiert, Kaufbedürfnisse frühzeitig geweckt und einer erfolgreichen Markteinführung am Tag X steht nichts mehr im Wege!

 

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