Beiträge

NeoBird über die Neuausrichtung und den Start ihrer eigenen Vertriebskampagne

4 Min.

Mit einer klaren strategischen Neuausrichtung startet NeoBird in die nächste Phase: Im Interview sprechen wir mit Christian Dickert über den Anlass und die Ziele der neuen Vertriebskampagne, den Weg zu einer einheitlichen Markenidentität und darüber, warum heute jede Interaktion Teil des Vertriebs ist.

2be:
Was war der Anlass, eine eigene Vertriebskampagne für NeoBird Digital zu starten – und welche Ziele standen dabei im Vordergrund?

Christian Dickert:
Der Impuls kam aus einer Phase des Umbruchs. Nach dem Tod des bisherigen Geschäftsführers und dem Übergang in die Familienführung war NeoBird in gewisser Weise „eingefroren“ – das Geschäftsmodell lief stabil, aber ohne klare Wachstumsrichtung. Uns wurde bewusst, dass wir neue Impulse brauchen, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen.
Ein wichtiger Punkt war auch die Erkenntnis, dass unser Bereich Gamification nach außen schwer greifbar ist. Oft erscheinen Projekte zu abstrakt, und Budgets werden meist in einmaligen Aktionen gebunden. Deshalb haben wir beschlossen, NeoBird künftig klarer zu strukturieren: in NeoBird Games und NeoBird Digital. Während Games auf Plattformen wie Steam als kreative Referenzmarke fungiert, richtet sich NeoBird Digital auf maßgeschneiderte digitale Dienstleistungen und hochwertige Softwareentwicklung aus.

2be:
Im Workshop zum Markenkern habt ihr intensiv an eurer Positionierung gearbeitet. Was macht NeoBird als Marke heute aus?

Christian Dickert:
NeoBird steht heute für Klarheit, Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Unser Ziel war es, aus der Vielfalt unserer Projekte ein stringentes Markenbild zu schaffen. Dazu gehört ein konsistentes Design, das auf einer zentralen Webplattform gesteuert wird – inklusive Logo, Farb- und Schriftkonzept. So können wir sicherstellen, dass alle Materialien – von Social Media über Präsentationen bis hin zu Visitenkarten – dieselbe Sprache sprechen. Wir wollen, dass unsere Marke auf den ersten Blick Wiedererkennung schafft und gleichzeitig Vertrauen vermittelt.

2be:
Wie hat sich euer Verständnis von Marke und Vertrieb durch diesen Prozess verändert?

Christian Dickert:
Wir haben gelernt, dass Marke und Vertrieb untrennbar miteinander verbunden sind. Früher dachten wir stärker in Projekten – heute sehen wir jede Interaktion, ob intern oder mit Kunden, als Teil des Vertriebs. Jeder Kontakt ist eine Chance, die Marke erlebbar zu machen. Dieses Bewusstsein hat die Zusammenarbeit im Team stark verändert: Disziplinübergreifend, offener und mit einem klaren Blick auf den Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden.

2be:
Ihr habt neue Materialien und Vorlagen entwickelt – von PowerPoint bis Logo. Welche Rolle spielt dabei ein konsistentes Design?

Christian Dickert:
Eine sehr zentrale. Das einheitliche Design ist nicht nur eine ästhetische Entscheidung, sondern ein strategisches Werkzeug. Es sorgt dafür, dass alle Kommunikationsmittel aufeinander abgestimmt sind und die gleiche Geschichte erzählen. Das schafft Vertrauen und Professionalität – intern wie extern. Wir haben dafür ein zentrales System geschaffen, das sämtliche Designelemente bündelt und jederzeit abrufbar macht.

2be:
Wie nutzt ihr digitale Kanäle wie LinkedIn oder eure Website, um die Kampagne sichtbar zu machen?

Christian Dickert:
LinkedIn ist aktuell unser wichtigster Kanal. Dort bauen wir gezielte Kampagnen auf, die mit klaren Call-to-Actions arbeiten, um Interessenten in Leads zu verwandeln. Auch unsere neue Website spielt eine Schlüsselrolle: Sie dient als zentraler Hub, auf dem alle Inhalte zusammenlaufen. Regional konzentrieren wir uns auf den DACH-Raum, um kulturelle und sprachliche Nähe zu unseren Zielgruppen zu gewährleisten.

2be:
Was war euer größtes Learning oder Aha-Erlebnis während der Zusammenarbeit?

Christian Dickert:
Unser größtes Learning war, dass Vertrieb nicht die Aufgabe Einzelner ist. Wenn alle im Team verstehen, dass sie Teil des Vertriebsprozesses sind, verändert sich die ganze Haltung. Außerdem haben wir erlebt, wie wertvoll es ist, sich Zeit für die eigene Marke zu nehmen – nicht nur zwischen Projekten, sondern als festen Bestandteil der Unternehmensentwicklung.

2be:
Und zum Abschluss: Wie geht es jetzt weiter – welche nächsten Schritte plant ihr, um die Kampagne auszubauen oder zu vertiefen?

Christian Dickert:
Konkret arbeiten wir aktuell an der Fertigstellung unserer neuen Webpräsenz. Parallel dazu planen wir regelmäßige Social-Media-Aktivitäten, um kontinuierlich Sichtbarkeit zu schaffen. Außerdem wollen wir unsere Vernetzung in regionalen Netzwerken intensivieren und bei relevanten Veranstaltungen präsent sein. Ziel ist es, NeoBird Digital langfristig als feste Größe im digitalen Dienstleistungsmarkt zu etablieren.

Fazit:

Mit der klaren Aufteilung in NeoBird Games und NeoBird Digital, einem konsistenten Markenauftritt und einer neu gedachten Vertriebsstrategie positioniert sich das Unternehmen neu – selbstbewusst, fokussiert und zukunftsorientiert.

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner hilft gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

„Definitiv werden wir LinkedIn auch weiterhin intensiv einsetzen“ – Interview mit Adrian Flachenecker

4 Min.

Ob für die Kunden-, Partner- oder Personalsuche: 
Die Ergebnisse der ersten unternehmensweisen LinkedIn-Kampagne haben LK Metallwaren-Leiter Vertriebsinnendienst Adrian Flachenecker so sehr beeindruckt, dass er das Tool seitdem regelmäßig für professionelle Zwecke nutzt.

Adrian, aus welchen Gründen habt ihr euch bei LK Metallwaren entschieden, eine LinkedIn-Kampagne zu starten?

Wir hatten zuletzt im Unternehmen immer mehr mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen gehabt – was für ein agiles, mittelständisches, mit begrenzten HR-Mitteln ausgestattetes Unternehmen heute eher die Regel als die Ausnahme darstellt. Bei der Besetzung einiger Positionen war das Problem jedoch zwischenzeitlich so virulent, dass wir kurze Zeit über die Verpflichtung eines Headhunters diskutiert hatten.

Wie war dein Nutzerverhalten bei LinkedIn im Vorfeld dieser Entscheidung? 
In welchem Umfang hast du es für den Vertrieb oder die Personalsuche eingesetzt?

Für uns war der Einsatz von LinkedIn als Unternehmenstool für die externe Kommunikation quasi Neuland. Zwar hatten fast alle unsere Mitarbeiter im Außendienst einen eigenen Account, aber dieser wurden von uns – zugegebenermaßen – eher spärlich genutzt. Uns war zuvor beispielsweise nicht im Geringsten klar, welche Möglichkeiten darin liegen, uns bei LinkedIn durch die Filterung von Suchfunktionen auf eine bestimmte Zielgruppe zu fokussieren und diese dann auch tatsächlich über die Plattform ansprechen zu können. In der Zusammenarbeit mit 2be haben wir dann nach anfänglicher Skepsis das Potenzial erkannt, das darin steckt, und, parallel dazu, eben auch die Notwendigkeit gesehen, uns stärker als Unternehmen dort zu positionieren und zu präsentieren.

Welche Erwartungen hast du mit dem Start der Kampagne verbunden? 
Wie sahen deine Zielvorstellungen aus?

Für uns war der Faktor Geschwindigkeit ganz wesentlich. Das betraf sowohl die Einführung der Kampagne als auch die Fortschritte, die wir in Form handfester Ergebnisse zu erzielen hofften, denn eine Stelle, die wir ausgeschrieben hatten, musste tatsächlich dringend neu besetzt werden. Wir hatten uns damals zwei Monate als Zeitrahmen gesetzt, um die Kampagne ins Rollen zu bringen und davon profitieren zu können. In den ersten Wochen konzentrierten wir uns dabei auf die Personalsuche, danach vor allem um die Leads, die wir daraus generieren konnten. Die Resultate waren zunächst eher spärlich; nach einigen Wochen aber kam die Kampagne richtig ins Rollen. Auch jetzt, mehrere Monate nach der Einführung, sind die Auswirkungen immer noch positiv spürbar, und wir können immer noch neue Teilnehmer in unser vorhandenes Netzwerk einbeziehen.

Wie hast du das Tool persönlich während der Kampagne genutzt?

Ich habe LinkedIn zunächst einmal direkt auf meinem Desktop genutzt. Für mich ist es so deutlich bequemer, mich in die Chats hineinzubegeben und dort den Austausch mit Usern aus anderen Unternehmen zu suchen. Seit dem Anlauf unserer Kampagne bin ich durchschnittlich ein oder zwei Mal vornehmlich über mobile Endgeräte täglich auf der Plattform aktiv. Daran wird sich wohl auch kaum etwas ändern, denn mit den ersten zielführenden Ergebnissen bin ich auf den Geschmack gekommen und habe seitdem richtig Spaß daran.

Wie fällt jetzt – mit einigem zeitlichen Abstand – dein Fazit für die Kampagne und der Ergebnisse, die du damit erzielen konntest, aus?

Zuvor eher skeptisch habe ich mich mittlerweile doch sehr von den Möglichkeiten, die LinkedIn den Usern und uns als Unternehmen bietet, beeindrucken lassen. Anfänglich bin ich angesichts der Chatmasse, die da auf einen zurollt, beinahe „verschüttgegangen“. Dann gelang es mir aber doch, die ankommenden Nachrichten und Infos gezielt zu sondieren und mich auf meine ursprünglichen Absichten zu besinnen. Profitiert im Umgang mit LinkedIn habe ich da ganz wesentlich von den Kenntnissen und Erfahrungen von 2be, deren Unterstützung ich vor, während und nach der Kampagne permanent abrufen konnte.

Als Fazit für den professionellen Einsatz kann ich jedenfalls Folgendes festhalten:

  1. Für den mittel- bis langfristigen Einsatz ist LinkedIn eine wirklich sinn- und wirkungsvolle Plattform. Das heißt aber auch: Ich würde beim nächsten Kampagneneinsatz eher noch früher starten: Sechs bis acht Wochen für die Durchführung sind dann doch sehr sportlich.
  2. Wir konnten durch die Erhöhung unserer Sichtbarkeit unseren Kunden- und Partnerkreis signifikant erhöhen.
  3. Die „Streueffekte“, die quasi kollateral über die Kampagne erzielt werden konnten, waren überaus wertvoll. Unsere Netzwerke sind in jede Richtung gewachsen, und auch unsere Unternehmensmarke wurde dadurch sichtbarer.
  4. Allerdings: Du musst für eine solche Kampagne Mitarbeiter haben, die auf dieser Plattform Spaß am Austausch mit anderen und zumindest ein kleines Zeitfenster dafür freihaben: Nur so kommt der Erfolg.

Wie wirst du jetzt die neu gewonnenen Erkenntnisse einsetzen?

Definitiv werden wir LinkedIn auch weiterhin intensiv nutzen. Das tun wir heute schon, indem wir dort regelmäßig werthaltigen Content posten. Dazu gehört der LinkedIn-Sales-Navigator mittlerweile zu unseren Standardvertriebstools, die wir vor allem für die Kaltakquise einsetzen. Das vereinfacht unsere Arbeit als Vertriebler doch erheblich.

Unser Interview-Partner

Adrian Flachenecker
Leiter techn. Vertriebsinnendienst
LK Metallwaren

 

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner helfen Ihnen gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 (0)911 / 47 49 49 51
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Kathrin Hasseler
+49 (0)911 / 47 49 49 54
hasseler@twobe.de
LinkedIn