Beiträge

KI im Vertrieb: Hybrid-Ansatz als Erfolgsmodell!

5 Min.

Die KI, wie sie vollständig den hauseigenen Vertrieb organisiert, administriert und steuert: Klingt verführerisch, oder?

Mag verführerisch klingen, wird aber in absehbarer Zeit ein Wunschtraum bleiben. Denn Studien von Deloitte, Gartner und McKinsey zeigen erstaunlich einhellig: Bei über 95 Prozent der Unternehmen ließ sich kein messbarer Erfolg feststellen, wenn KI große Teile der Vertriebsaufgaben komplett übernommen hatte.

Warum reine KI-Lösungen scheitern

Die Gründe liegen eigentlich auf der Hand: KI kann viel – aber Flexibilität und Kreativität, Beziehungspflege und echte Vertrauensbildung gehören nun mal nicht zu ihren Stärken. Genau solche Faktoren sind jedoch entscheidend, wenn Vertriebsarbeit erfolgreich sein soll.

Heißt das also: Finger weg von KI? Ganz und gar nicht! Selbst Top-Verkäufer verbringen nur rund ein Drittel ihrer Zeit mit tatsächlichen Verkaufsaktivitäten. Der Rest? Administration, Vorbereitung, Nachbereitung, Datenpflege. Und genau hier spielt KI ihre Stärken voll aus.

Wo KI wirklich glänzt

Wenn KI gezielt und in einem zuvor genau definierten Rahmen als Unterstützung eingesetzt wird, steigt die Produktivität spürbar – vor allem im Verhältnis zu den Kosten. Auch die Qualitätsunterschiede zwischen einzelnen Vertriebsteams oder deren Mitarbeiter können bei Schwächen im administrativen Bereich z. T. deutlich reduziert werden. Und nicht zu vergessen: KI-Bots kennen keine Pausen und keinen Feierabend.

Vom Messebesuch zurück an den Schreibtisch: 
Was die KI vertrieblich so alles auszurichten vermag

Wie sieht es etwa aus, wenn wir als Vertriebler zum Zweck der Kundeakquirierung auf Messebesuch gehen. Wahrscheinlich nicht anders als bei den meisten anderen Verkäufern auch…

Glücklicherweise ist nämlich noch niemand auf die Idee gekommen, seinen Avatar dorthin zu schicken – was, auch wenn virtuell möglich, nicht im Geringsten wünschenswert wäre. Schließlich will man sich dort persönlich kennenlernen und auf dieses persönliche Kennenlernen Vertrauen miteinander aufbauen.

Frage: Kann man als Messebesucher bereits KI-Tools erfolgreich einsetzen – und wenn ja, welche?
Antwort: Kommt darauf an. Komme ich mit einem Ansprechpartner auf der Messe intensiver ins Gespräch, und geht es dabei z. B. schon um die Gestaltung konkreter Angebote, so ist es keinesfalls unhöflich, sein Smartphone zu zücken und zu bitten, das Gespräch fortan aufzeichnen zu können. Dies ist, zugegebenermaßen, selten der Fall. Bei der (schriftlichen) Wiedergabe solcher Interviews leistet KI nämlich mittlerweile eine erstaunliche Treffsicherheit. Wir zum Beispielen nutzen eine kombinierte Hard-/Software namens Plaud.

Eigentlich beginnt der KI-Einsatz erst so richtig an der eigenen Homebase. Bei einem Stapel von fünfzehn Visitenkarten oder mehr lohnt es sich nämlich kaum, noch die Angaben auf den eingesammelten Visitenkarten händisch einzutragen. Stattdessen fotografiert man sie einfach nacheinander mit dem Handy ab. Von da an lässt man die Arbeit einen KI-Assistenten wie z. B. Mistral übernehmen. Dieser liest die auf den Visitenkarten angegebenen Kontakte aus und überführt sie dann beispielsweise direkt in eine Excel-Datei. In einem zweiten Schritt kann diese – sofern die entsprechenden Schnittstellen dafür eingerichtet sind, die entsprechenden Kontakt gleich ins CRM-System übernehmen.

Dort eingerichtet ist es wiederum praktisch, wenn sie ohne Umweg als „To-dos“ in den eigenen Aufgaben- bzw. Tages- oder Wochenplaner überführt werden. Wir als (Teilzeit-)Vertriebler wissen aus Erfahrung, dass solche manuellen Zwischenschritte mehr als lästig sind und der menschlichen Trägheit insofern entgegenkommen, als dass man sie gerne mal verschiebt und so den ganzen Prozess zum Stillstand bringt.

Was jetzt noch fehlt, ist die unmittelbare Kontaktaufnahme via Telefon oder E-Mail. Diese sollte man unbedingt selbst in die Hand nehmen. Zwar kann man sich sein Anschreiben als Entwurf von der KI vorformulieren lassen, sollte diesen aber unbedingt, mit persönlichen Hinweisen auf das Treffen und eigenen Formulierungen anreichern. Schließlich möchten Sie auch keine Brieffreundschaften mit einem KI-Partner pflegen. Wichtig: In jedem Fall sollte man seine geschriebenen Mails noch mal im Hinblick auf Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung von der KI oder einschlägigen Programm überprüfen lassen.

Wichtig im Umgang mit der KI sind vor allem drei Aspekte:

  1. Umfassende Vorbereitung: Prozesse, die dauerhaft durch KI unterstützt werden sollen, müssen gut, eher „sehr gut“ vorbereitet werden. Die zu benutzende KI sollte dabei schon vor ihrem Einsatz auf ihre Qualität und Effizienz geprüft und ausgewertet worden sein. Im Übrigen: KI ist kein Selbstzweck, sondern ein Hilfsmittel. Wenn Ihnen die Unterstützung zu spärlich oder zu „wackelig“ vorkommt: Seien Sie unbarmherzig und sperren Sie Ihre neuen Helferlein lieber aus!
  2. Umfassende Eingewöhnung: Neu gestaltete Prozesse „sitzen“ erst dann so richtig, wenn sie zu fixen Gewohnheiten geworden sind. Das gilt auch für den KI-Einsatz. Diese bringen erst dann die erhoffte Arbeitsreduzierung, wenn sie professionell gehandelt werden können. Vorteil dabei: KI-Tools werden, sofern sie weiterentwickelt werden, mit zunehmendem Alter besser. Diesen Entwicklungsvorteil sollten Sie unbedingt für sich nutzen können.
  3. Umfassende Kontrolle: ALLES, was über die KI gesteuert, prozessiert und produziert wird, MUSS kontrolliert werden. Passen Sie vor allem bei sogenannten „Recherche“-Aufgaben auf. KI wirft sehr freizügig mit Fakten um sich, auch mit solchen, die sich später als reine Erfindung herausstellen.

Unterschätzen Sie also nicht den Zeitaufwand, der mit dem Einsatz von KI verbunden ist. Sollten Sie frühzeitig erkennen, dass der Zeiteinsatz in keinem guten Verhältnis zum Nutzen stehen, brechen Sie den Prozess ab. KI ist kein Muss. Wenn der Hilfeeinsatz nicht lohnt, darf ihr sofort gekündigt werden. Man sollte allerdings nicht zu viel Zeit vergehen lassen, um einen weiteren Test zu starten. Möglicherweise konnten durch Weiterentwicklung der Programme entscheidende Verbesserungen erzielt werden; möglicherweise sind die erkannten Schwächen bis dahin behoben.

Vorteil bei einem geplanten KI-Einsatz von Vertriebsteams: In aller Regel findet sich dort jemand, mit hoher KI-Affinität und reichlich Spaß an der Sache selbst. Ein solches Teammitglied eignet sich hervorragend als Vorreiter und „Testlabor“, der seine Kollegen fortwährend mit Information füttern und bei der Prüfung, der Einführung und schließlich der Nutzung wertvolle Dienste leisten kann.

Ist KI erstmal als vollwertiger Assistenz ins eigene Team eingegliedert, können auf dieser Grundlage weitere automatisierbaren Aufgaben automatisiert werden.

Dem Vertriebler bleibt am Ende, was er als Vertriebler am liebsten tun sollte: den persönlichen Kontakt zum Interessierten und potenziellen oder bestehenden Kunden zu suchen und diesen mit seiner Persönlichkeit und seinem Wissen auszufüllen. Eine Aufgabe, welche die KI, ganz sicher, auch in kommenden Jahrhunderten nicht zu lösen vermag.

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner hilft gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Rabbit Hole Group: C-Level-Power-Tage in Wien!

2 Min.

Einmal im Jahr heißt es: Alle Top-Entscheider der Rabbit Hole Group an einen Tisch – und zwar abteilungsübergreifend. 2025 gönnt sich das C-Level-Team dabei nicht nur spannende Themen, sondern auch eine richtig schöne Location: Wien! Vom 21. bis 23. September wird drei Tage lang diskutiert, geplant und Zukunft gemacht.

Drei Tage voller Strategie, Innovation und Networking

In vier knackigen Arbeitskreisen geht’s an die großen Brocken:

  • Digitalisierung und Integration von oben nach unten
  • Frische Vertriebsmodelle
  • Neue KI-Ziele, die es in sich haben

Die Message schon im Vorfeld: Tech-Themen sind Pflichtprogramm – gerade jetzt, wo die wirtschaftliche Lage mehr denn je smarte Entscheidungen verlangt. Besonders im Sales-Bereich stehen die Weichen auf Zukunft. Seit November 2024 ist Matthias hier am Ruder – und bringt frischen Wind rein.

Sein Ansatz: „Wie baue ich im KI-Zeitalter eine Vertriebsstrategie, die wirklich funktioniert?

KI im Vertrieb: Mit weniger Input zu mehr Output

Denn klar ist: KI ist im Sales Department Thema Numero eins, wenn’s darum geht, mit weniger Input mehr Output zu erreichen. Jetzt ist die Zeit, Wissen und Tools clever zu kombinieren – damit die Verkaufszahlen nicht nur stabil bleiben, sondern richtig zulegen.

Natürlich halten wir euch hier wie immer auf dem Laufenden und werden euch ausführlich von dem Event berichten!

Neugierig geworden?
Unsere Ansprechpartner hilft gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 911 47494949
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Ein voller Erfolg: Unsere erste Rapid Hole Sales Department Veranstaltung

2 Min.

Vor zwei Monaten begann die Rapid Hole Group mit dem Aufbau ihres neuen Sales Departments – und die erste Veranstaltung war ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Anton Dollmeier und Matthias Brinkmann luden wir in unsere Räumlichkeiten in Nürnberg ein, während potenzielle Partner, Kunden sowie engagierte Mitglieder der Rapid Hole Group virtuell teilnahmen.

Fokus auf Best Practices und B2B-Vertrieb

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Best Practices, partnerschaftlichem Austausch und der Vorstellung unseres Ansatzes im B2B-Vertrieb. Wir beleuchteten, wie die Rapid Hole Group Kundenprojekte strukturiert angeht, Synergien zwischen Partnern schafft und dabei stets den größtmöglichen Kundennutzen in den Mittelpunkt stellt. Dabei wurden auch Fragen zur Zusammenarbeit, Vertragsgestaltung und den AGBs offen und transparent diskutiert.

Nach einer intensiven ersten Stunde boten virtuelle Breakout-Sessions den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen auszutauschen und konkrete Fragen zu vertiefen. Die Resonanz war eindeutig: Unsere Community wünscht sich mehr solcher Veranstaltungen!

Zukunftsthemen: KI, Datenanalyse und praxisnahe Workshops

Besonders Themen wie KI-gestützte Schulungen, Workshops zur Datenanalyse und praxisnahe Lösungen für den B2B-Bereich wurden von den Teilnehmenden als zukünftige Schwerpunkte vorgeschlagen. Die rege Beteiligung und die inspirierenden Diskussionen unterstreichen den hohen Bedarf an innovativen und partnerschaftlichen Ansätzen im Vertrieb.

Das Feedback motiviert uns, weiterzumachen! Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung im Februar – bleibt gespannt und seid dabei!

Neugierig geworden?

Unsere Ansprechpartner helfen Ihnen gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 (0)911 / 47 49 49 51
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Wir stärken den Sales-Bereich bei Rabbit Hole Group

3 Min.

Und weiter gehts: Seit Mitte des Jahres sind wir ja wie bereits berichtet Mitmacher bei Rabbit Hole Group GmbH. Nun übernimmt Matthias auch die Rolle des Head of Sales Department und bringt mit dem kompletten 2be Team seine langjährige Expertise und umfangreiche Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Vertriebskampgne für den Bereich „Sales“ mit ein, um den Kunden der Rabbit Hole Group deren Kundenbeziehungen und Sales-Prozesse weiterzuentwickeln und gemeinsam erfolgreicher zumachen.

Dabei verfolgen wir einen partnerschaftlichen Ansatz, um Kunden nicht nur Produkte, sondern echte Lösungen anzubieten, die langfristigen Umsatz und Sichtbarkeit schaffen. Gemeinsam mit den anderen Departments gestaltet Matthias  die Sales-Abteilung aktiv mit und greift dabei auf das Fachwissen und die Kreativität von 2be_die markenmacher zurück. Besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit beider Teams wird dafür sorgen, dass Kunden auf jedem Schritt ihrer Reise individuell begleitet und bestens betreut werden.

Jahrestreffen in Belgrad

Bereits im September nahm Matthias am Jahrestreffen der Rabbit Hole Group in Belgrad teil, wo er die Gelegenheit hatte, sich intensiv mit dem Team und den strategischen Zielen der Rabbit Hole Group vertraut zu machen. Dieser Austausch hat nicht nur den Teamgeist gestärkt, sondern bildet eine solide Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit im Sales-Bereich. Als gewähltes Mitglied des Advisory Boards ist er offen für Weiterentwicklung und Teamarbeit.

Sales und Marketing Kampagnen der Rabbit Hole Group

Synergieeffekte für besseren Service

Der Zusammenschluss der beiden Teams hat klare Vorteile: Die Rabbit Hole Group profitiert von den Synergien, die durch die Zusammenarbeit mit 2be entstehen, und die Kunden erhalten eine noch umfassendere Betreuung im Bereich IT-, KI- und Vertriebs-Umsetzung und -Consulting.

Von der ersten Beratung, über den kleinen Initialworkshop bis zur finalen Umsetzung stehen wir als Team den Kunden zur Seite, um ihre Projekte mit praktischen Lösungen und einem echten Nurzen erfolgreich umzusetzen. Durch die enge Kooperation wird das Know-how im Sales-Bereich und angewendeter KI weiter ausgebaut und gestärkt.

Mehr Wissen – mehr Möglichkeiten für unsere Kunden

Dank der Partnerschaft zwischen 2be und der Rabbit Hole Group ist es nun möglich, Kundenwünsche noch gezielter zu verstehen und passgenau zu realisieren.

Wir möchten unseren und den Kunden  der RHG den bestmöglichen Service bieten und durch das Know-how und Mitmacher der RHG wird dies auf die nächste IT-und KI-Ebene gehoben“ – Matthias

Mit Matthias als Ansprechpartner in der Sales-Abteilung und der gebündelten Expertise des 2be-Teams ist die Rabbit Hole Group somit hervorragend aufgestellt, um auch in Zukunft auf die individuellen und Standard Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können und ihnen zu nachhaltigem Erfolg zu verhelfen.

Neugierig geworden?

Unsere Ansprechpartner helfen Ihnen gerne weiter:

Matthias Brinkmann
+49 (0)911 / 47 49 49 51
brinkmann@twobe.de
LinkedIn

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien