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Daumen hoch für Upload-Filter


Nun ist es also doch passiert: Am 26. März 2019 wurde im EU-Parlament abgestimmt, und die Ergebnisse der Abstimmung zu Artikel 13 (jetzt 17) und 11 fielen relativ eindeutig aus. 348 von 622 Abgeordneten stimmten für eine Reform des Urheberrechts und damit auch für die Aufnahme sogenannter Upload-Filter.

Die Konsequenzen werden, so steht es zu befürchten, relativ heftig ausfallen. Die EU verlangt damit von Betreibern von Plattformen nichts anderes, als dass sie jeden Inhalt vor der Veröffentlichung unter die Lupe nehmen. Tun Sie dies nicht, drohen als Konsequenz Strafzahlungen, die sich gewaschen haben. Das Problem bis dato: Niemand hat auch nur die geringste Vorstellung, wie die Programme konkret aussehen sollen, die hinter solchen Upload-Filtern stehen. Wie sollen diese beispielsweise aufgebaut sein, um zu erkennen, ob ein bestimmter Textabsatz, ein Musikstück oder eine Videosequenz urheberrechtlich geschützt sind?

Die (scheinbar) gute Nachricht Von der Regel ausgenommen sind zunächst Plattformen, die nicht älter als drei Jahre sind, nicht mehr zehn Millionen Euro im Jahr umsetzen und weniger fünf Millionen Nutzer haben. Die (ziemlich) schlechte: Alle drei Kriterien müssen zutreffen.

Da dies Thema auch einige unserer Kunden betrifft: Wir bleiben in jedem Fall dran – und informieren Sie!

15.04.2019 11:03 Keine Kommentare

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